Tag des offenen Denkmals im Bürgerhaus Grone
Am 14. September wird Heimatgeschichte erlebbar gemacht
Erstmals beteiligt sich der Heimatverein Grone e. V. beim bundesweiten „Tag des offenen Denkmals“. In Kooperation mit weiteren Groner Vereinen öffnet am 14. September von 12 bis 18 Uhr das denkmalgeschützte Bürgerhaus (Martin-Luther-Str. 10) als „baukulturelles Erbe“ seine Pforten. Nach jahrelanger Pause, u. a. bedingt durch die Renovierung des Hauses, präsentiert der Verein dann auch wieder seine heimatkundliche Sammlung einem interessierten Publikum. Die Ausstellung zur Groner Heimatgeschichte auf dem Dachboden mit einer Fläche von 330 qm wurde in den vergangenen Monaten liebevoll neu gestaltet.
Das Bürgerhaus Grone ist 1912 erbaut worden als Volksschule des damals noch eigenständigen Ortes Grone (seit 1964 Stadtteil von Göttingen). Seit den 1990er-Jahren ist die Verwaltungsstelle in dem Gebäude untergebracht. Im Bürgersaal tagt der Groner Ortsrat, Teile des Gebäudes stehen für eine Nutzung durch Vereine zur Verfügung. Auch der Heimatverein Grone hat hier sein Domizil. Der Verein kümmert sich um die Ortsgeschichte und verfügt über ein umfangreiches Archiv zur Geschichte des Göttinger Stadtteils.
Getreu dem diesjährigen Motto des Denkmal-Tages „Wert-voll: unbezahlbar oder unersetzlich?“ wird durch die Arbeit des Heimatvereins Geschichtliches bewahrt und in Form einer Dauerausstellung auch der jüngeren Generation zugänglich und begreifbar gemacht. Der Zugang zur Ausstellung ist nur bedingt alters- und behindertengerecht (Rollstuhl nicht möglich). Dies liegt an den räumlichen Gegebenheiten des Gebäudes aus der Gründerzeit. Am Aktionstag ist ein Zugang zu den Räumlichkeiten des Heimatvereins Grone e. V. auch ohne vorherige Anmeldung möglich. Es kann jedoch zu kurzen Wartezeiten kommen.
